Fast unmöglich zu Lesen.
Allgemeine Informationen:
Buch: Vaticanum
Autor: J.R. Dos Santos
Verlag: luzar publishing
Medium: e-Book
Rezensionsexemplar von: vorablesen.de
Inhalt:
In Vaticanum geht es darum, dass der Papst von Islamisten entführt wird und der Geschichtsprofessor Thomas Norona hilft bei den Ermittlungen um den Papst zu retten. Dabei lässt der Autor einige Skandale der Kirche mit einfließen.
Rezension:
Zuerst möchte ich beschreiben, was mir gut gefallen hat.
Zum einen wirken die realen Ereignisse sehr gut recherchiert und es war Anfangs sehr interessant über die Skandale der Kirche und des Vatikans zu lesen.
Des Weiteren wurde nicht die Religion an sich in den Dreck gezogen, sondern nur das Verhalten der Kirche. Zum Beispiel wurden christliche Statuen beschrieben und die Kunst dahinter gewürdigt, das fand ich sehr positiv.
Leider waren das bereits die einzigen Punkte die mir an diesem Buch gefallen haben, der Rest war leider absolut nicht mein Fall.
Als erstes ist mir der Schreibstil negativ aufgefallen. Der Autor tendiert dazu viele Sachen zu wiederholen und unnötig lang auszuführen. Dadurch wirkt das Buch stark in die Länge gezogen und wird langweilig. Auch der Handlungsaufbau wird sehr oft wiederholt. z.B wird ein neuer Skandal aufgedeckt, daraufhin reagieren die involvierten Personen geschockt und der Skandal wird bewertet. Dieses Muster wiederholt sich bei jedem einzelnen aufgedeckten Fauxpas und ist nach einiger Zeit absolut nervig.
Um beim Thema Skandale zu bleiben: Am Anfang der Rezension habe ich erwähnt, dass es zu Anfang sehr spannend war, jedoch häufen sich diese sehr stark und gefühlt die Hälfte des Buches besteht daraus. Irgendwann wird es dadurch sehr langweilig und durch den sich wiederholenden Schreibstil wird das Ganze noch schlimmer. Nach einiger Zeit konnte ich diese Abschnitte nicht mehr lesen, weil sie mich unglaublich langweilten und nicht zu einem Thriller passten. Es wirkte so, als ob der Autor eine Liste mit Skandalen vor sich hätte und zwanghaft versuchte diese in eine Geschichte zu verpacken. Leider war die Umsetzung sehr mangelhaft und es führte dazu, dass einfach nur Ereignisse aneinander gereiht wurden, die unlogisch miteinander verknüpft wurden um irgendwie in die Geschichte zu passen. Auch dass die Ermittler sich trotz Zeitdruck für die Rettung des Papstes in diesen Dingen verlieren und so viel Zeit dafür aufwenden ist unglaublich unrealistisch und unpassend. Sowas erwarte ich nicht von einem Thriller und es hätte in einem anderen Setting besser gepasst.
Die Polizei in diesem Buch war unglaublich unfähig und hat nicht nachvollziehbar gehandelt, leider kann ich keine Beispiele nennen ohne zu spoilern. Am Meisten hat mich der Inspektor genervt, der mit seinem ständigen gefluche einfach vulgär und unprofessionell wirkte!
Auch der Protagonist gefiel mir überhaupt nicht. Er war in allen Dingen perfekt und kam aus gefährlichen Situationen mit sehr an den Haaren herbei gezogenen Tricks heraus. Thomas bediente das Klischee des perfekten Protagonisten, der absolut unbesiegbar ist und der aus allem wieder heraus kommt. Die Wendung des Buches war schlichtweg furchtbar und lächerlich! Sie hat mich so enttäuscht und aufgeregt, dass ich danach das Buch nur noch quergelesen habe. Das Ende war nicht viel besser und war genau so schrecklich.
Fazit:
Vaticanum gehört zu den schlechtesten Büchern, die ich bisher gelesen habe! Ich entschuldige mich für die zerreisende Rezension aber mir gefiel dieses Buch gar nicht und es war einfach fürchterlich!
Allgemeine Informationen:
Buch: VaticanumMedium: e-Book
Rezensionsexemplar von: vorablesen.de
In Vaticanum geht es darum, dass der Papst von Islamisten entführt wird und der Geschichtsprofessor Thomas Norona hilft bei den Ermittlungen um den Papst zu retten. Dabei lässt der Autor einige Skandale der Kirche mit einfließen.
Rezension:
Zuerst möchte ich beschreiben, was mir gut gefallen hat.
Zum einen wirken die realen Ereignisse sehr gut recherchiert und es war Anfangs sehr interessant über die Skandale der Kirche und des Vatikans zu lesen.
Des Weiteren wurde nicht die Religion an sich in den Dreck gezogen, sondern nur das Verhalten der Kirche. Zum Beispiel wurden christliche Statuen beschrieben und die Kunst dahinter gewürdigt, das fand ich sehr positiv.
Leider waren das bereits die einzigen Punkte die mir an diesem Buch gefallen haben, der Rest war leider absolut nicht mein Fall.
Als erstes ist mir der Schreibstil negativ aufgefallen. Der Autor tendiert dazu viele Sachen zu wiederholen und unnötig lang auszuführen. Dadurch wirkt das Buch stark in die Länge gezogen und wird langweilig. Auch der Handlungsaufbau wird sehr oft wiederholt. z.B wird ein neuer Skandal aufgedeckt, daraufhin reagieren die involvierten Personen geschockt und der Skandal wird bewertet. Dieses Muster wiederholt sich bei jedem einzelnen aufgedeckten Fauxpas und ist nach einiger Zeit absolut nervig.
Um beim Thema Skandale zu bleiben: Am Anfang der Rezension habe ich erwähnt, dass es zu Anfang sehr spannend war, jedoch häufen sich diese sehr stark und gefühlt die Hälfte des Buches besteht daraus. Irgendwann wird es dadurch sehr langweilig und durch den sich wiederholenden Schreibstil wird das Ganze noch schlimmer. Nach einiger Zeit konnte ich diese Abschnitte nicht mehr lesen, weil sie mich unglaublich langweilten und nicht zu einem Thriller passten. Es wirkte so, als ob der Autor eine Liste mit Skandalen vor sich hätte und zwanghaft versuchte diese in eine Geschichte zu verpacken. Leider war die Umsetzung sehr mangelhaft und es führte dazu, dass einfach nur Ereignisse aneinander gereiht wurden, die unlogisch miteinander verknüpft wurden um irgendwie in die Geschichte zu passen. Auch dass die Ermittler sich trotz Zeitdruck für die Rettung des Papstes in diesen Dingen verlieren und so viel Zeit dafür aufwenden ist unglaublich unrealistisch und unpassend. Sowas erwarte ich nicht von einem Thriller und es hätte in einem anderen Setting besser gepasst.
Die Polizei in diesem Buch war unglaublich unfähig und hat nicht nachvollziehbar gehandelt, leider kann ich keine Beispiele nennen ohne zu spoilern. Am Meisten hat mich der Inspektor genervt, der mit seinem ständigen gefluche einfach vulgär und unprofessionell wirkte!
Auch der Protagonist gefiel mir überhaupt nicht. Er war in allen Dingen perfekt und kam aus gefährlichen Situationen mit sehr an den Haaren herbei gezogenen Tricks heraus. Thomas bediente das Klischee des perfekten Protagonisten, der absolut unbesiegbar ist und der aus allem wieder heraus kommt. Die Wendung des Buches war schlichtweg furchtbar und lächerlich! Sie hat mich so enttäuscht und aufgeregt, dass ich danach das Buch nur noch quergelesen habe. Das Ende war nicht viel besser und war genau so schrecklich.
Fazit:
Vaticanum gehört zu den schlechtesten Büchern, die ich bisher gelesen habe! Ich entschuldige mich für die zerreisende Rezension aber mir gefiel dieses Buch gar nicht und es war einfach fürchterlich!