Sonntag, 27. August 2017

Den Überblick behalten

Wie ich den Überblick über gelesene und ungelesene Bücher behalte

Eine der größten Fragen, die am Anfang dieses Blogs bei mir aufkamen war, wie ich es hin bekomme, dass ich mir alle Gedanken, die ich zu einem Buch hatte, und viel anderes merken kann. Anfangs habe ich ein kleines Notizheft benutz, in das ich alle Bücher, sowie Ideen für den Blog geschrieben habe. Dies war relativ zeitaufwendig, hat aber seinen Zweck erfüllt. Nach längerer Zeit habe ich auf Booktube erfahren, dass es Apps gibt mit denen man seine Bücher einscannen kann.
Es war zunächst zeitaufwendiger eine App zu verwenden, weil ich erstmal alle Bücher einscannen musste und verschiedene Unterkategorien erstellen musste. Letztendlich ist das nun viel einfacher, da ich in der App Notizen zu den Büchern hinzufügen kann, sie als gelesen markieren kann und auch das Datum an dem ich das Lesen begonnen habe festhalten kann. 
Das Notizheft benutze ich immer noch, aber ich schreibe lediglich die Titel der gelesenen Bücher und Ideen für den Blog hinein. 
Hier möchte ich ein paar Vorschläge für die verschiedenen "Regale", wie die App die Unterkategorien nennt, aufzählen. 

Besitz: 
Die Bücher die mit diesem Tag versehen sind besitze ich, also habe sie nicht geliehen oder verkauft. Somit weiß ich genau welche Bücher in meinem Regal stehen.

Eingang (standardmäßig Vorhanden): 
Bücher die eingescannt werden, denen aber kein extra Regal zugewiesen wird landen dort. Dieses Regal repräsentiert meinen SUB (Stapel ungelesener Bücher). Dies finde ich sehr praktisch, da ich so kontrollieren kann, dass dieser keine Überhand nimmt.

Gelesen:
Ist denke ich ziemlich selbsterklärend. Dort landen alle gelesenen Bücher, auch welche, die ich nicht besitze.

Geliehen:
Dort sind alle Bücher, die ich grade lese, oder gelesen habe, die aber nicht mir gehören. 

Hörbücher: 
Alle Hörbücher, die ich besitze, also keine geliehenen.

Rezensionsexemplare:
Dieses Bücherregal ist für mich wichtig, da ich bei Seite Vorablesen ab und zu Rezensionsexemplare gewinne und ich durch dieses Bücherregal weiß zu welchen Büchern ich eine Rezension schreiben muss. Da man Rezensionsexemplare zwar behalten, verschenken und tauschen darf, aber nicht verkaufen ist es auch für die Zukunft sinnvoll, da ich so weiß, welche Bücher ich nicht verkaufen darf.

All diese Dinge sind für mich persönlich ziemlich wichtig, da ich viele Dinge im Kopf habe und mir so sicher sein kann nichts zu vergessen. Die App und das Notizbuch helfen mir dabei und geben mir Sicherheit, da ich so nicht ständig unsicher bin nicht doch etwas vergessen zu haben. Somit macht es das bloggen für mich um einiges einfacher. :)

Mittwoch, 23. August 2017

Töte mich, Rezension (Vorableseexemplar)

Erinnert an Abi-Lektüren

Allgemeine Informationen:
Buch: Töte mich
Autor: Amélie Nothomb
Verlag: Diogenes 
als Rezensionsexemplar von: vorablesen.de

Inhalt:
In dem Roman geht es um Henri Neville, dem von einer Wahrsagerin prophezeit wird, dass er auf seiner Gartenparty einen Gast umbringen wird. Seine Tochter Sérieuse bekommt dies mit und bietet sich als Oper an, da sie aufgrund ihrer Empfindungslosigkeit sterben möchte. 

Rezension:
Zu aller erst ist mir das Cover sehr positiv aufgefallen. Auf den ersten Blick sieht es aus wie eine Tapete, doch beim näheren Hinsehen ist ein Mädchen darauf zu erkennen. Dies passt gut zu den Empfindungen der weiblichen Protagonistin, da diese sich in ihrer Familie unsichtbar fühlt und im Schatten ihrer attraktiven Geschwister steht. Also ein sehr gelungenes und tiefgründiges Cover. 
Des Weiteren gefiel mir der Einblick in die Welt Henri Nevilles sehr gut, da die Last adelig zu sein, die auf ihm lastet, ausführlich beschrieben wurde und man so einen Draht zu ihm gefunden hat, obwohl er mir nicht wirklich sympathisch erscheint. 
Der Witz und der Zynismus in diesem Roman war ebenfalls gelungen und machte dieses Buch sehr kurzweilig und interessant, sodass das Lesen wirklich Spaß machte. 

Negativ ist mir aufgefallen, dass die Gefühle von Sérieuse nur sehr spartanisch beschrieben wurden. Dies war mir persönlich zu wenig, da ich gern mehr darüber erfahren hätte, was sie dazu brachte ihren Vater anstiften zu wollen sie zu töten. 
Generell ist dieses Buch sehr kurz gehalten und der Preis von fast 20 Euro scheint mir etwas teuer für ein Buch mit knapp über 110 Seiten. Einige Passagen, wie auch das im Großen und Ganzen gelungene Ende, hätten meiner Meinung nach etwas ausführlicher ausfallen können. 

Fazit:
Mein Fazit zu diesem Roman ist, dass er mich vom Schreibstil und vom Interpretationsspielraum sehr an meine Abitur Lektüren erinnert, was jedoch nicht schlecht sein muss. Alles in Allem hat mir das Buch sehr gut gefallen, jedoch bin ich mir nicht sicher, ob ich es, wenn ich es nicht als Rezensionsexemplar bekommen hätte, gekauft hätte, da der Preis schon sehr hoch ist.   
Bewertung:

Sonntag, 20. August 2017

Die Teerose; Hörbuch Rezension

Für mich der perfekte Einstieg in die Welt der historischen Romane.

Allgemeine Infos:
Hörbuch: Die Teerose
Autor: Jennifer Donnelly
Genre: historischer Roman
Sprecher: Cathlen Gawlich 
Verlag: Der Audio Verlag

Inhalt:
Fiona lebt in London im Jahre 1888 und arbeitet dort in einer Teefabrik. Ihr großer Traum ist es einmal ihren eigenen Laden zu besitzen, worauf sie hinarbeitet. Jedoch muss sie einige Schicksalsschläge verkraften und flieht daraufhin nach New York, wo sie bei ihrem Onkel im Laden arbeiten möchte. Diesem Vorhaben steht aber auch einiges im Wege. 

Rezension: 
Das erste, was mir sofort positiv aufgefallen ist, ist das wirklich gelungene Cover. Dadurch, dass es hauptsächlich in Brauntönen gehalten ist, sticht die Rose besonders hervor, was mich sehr angesprochen hat. 
Des Weiteren war das Hörbuch sehr abwechslungsreich, sodass Langeweile keine Chance hatte aufzukommen.  Es wurden sehr viele Themen behandelt, wie z.B. Jack the Ripper, Armut während der Industrialisierung und dem gegensätzlichen Reichtum der Geschäftsleute, Homosexualität, usw. Diese Themen wurden alle gut zusammenhängend untergebracht und alle hatten ihren Platz in der Geschichte, ohne dass sie aufgedrängt wirkten. 
Die Sprecherin des Hörbuchs hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, da sie den verschiedenen Charakteren auch eigene Persönlichkeiten, durch Veränderung der Tonlage, des Sprachtempos usw. verliehen hat. Dies hat dem Hörbuch viel Leben gegeben.
Auch die Entwicklung der Protagonistin war sehr gut beschrieben. Sie hat sich von einem unsicheren Mädchen zu einer starken, erfolgreichen Frau entwickelt, ohne dabei den Boden unter den Füßen zu verlieren, oder ihre Herkunft zu vergessen. Das hat sie sehr sympathisch gemacht und sie ist mir immer mehr ans Herz gewachsen. 
Der letzte positive Punkt war das Ende. Ich persönlich bin ein großer Fan von Happy Ends, somit hat mir auch das Ende des Romans sehr gut gefallen. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben, um nicht zu spoilern. 

Auch in diesem Hörbuch gab es einen Punkt, der mir weniger gefallen hat. Leider ist der Roman an manchen Stellen etwas kitschig und die Liebesgeschichte hat mir persönlich nicht so gut gefallen. Sie wirkte stark konstruiert und hoffnungslos romantisch. Jedoch steht diese nicht im Vordergrund, was bewirkte, dass es mich nicht sehr störte.

Fazit:
Der historische Roman war für mich ein wirkliches Highlight in diesem Monat und ich habe es sehr genossen an Fionas Leben teilzuhaben und sie auf ihrem Weg zu begleiten. Als Einstieg in das Genre der historischen Romane war das Hörbuch für mich wirklich perfekt, da es zwar aufzeigte, wie das Leben im 19. Jahrhundert war, einen jedoch nicht mit geschichtlichen Fakten überhäuft. Eine Empfehlung für Alle, die das erste Mal einen historischen Roman lesen wollen. 
Bewertung:




Quellen:
Cover: http://www.der-audio-verlag.de/hoerbuecher/die-teerose-donnelly-jennifer-978-3-86231-100-2/
Info zur Nutzung des Covers: http://www.der-audio-verlag.de/faq/

Montag, 14. August 2017

Leseflauten

Über meine (fast) zweijährige Leseflaute und wie ich sie überwunden habe. 

Bevor ich diesen Blog hier gestartet habe hatte ich eine lang andauernde Leseflaute in der ich nicht mal einen Manga angerührt habe, was für mich sehr ungewöhnlich ist, da ich seit ich richtig lesen kann eigentlich immer mindestens ein Buch im Monat gelesen habe. Nur zur der Zeit neben dem Abitur habe ich mich nicht aufraffen können eines meiner liebsten Hobbys weiter zu verfolgen. Auch Hörbücher, die ich jetzt zu jeder passenden Gelegenheit, z.B beim Putzen oder im Auto höre, habe ich nicht in Anspruch genommen, obwohl ich noch ca. fünf gekauft, aber nie gehört habe. Vor ungefähr zwei Monaten habe ich mich dann entschlossen, dass ich daran etwas ändern sollte, da ich noch zig ungelesene Bücher und Manga in meinem Regal habe, auf die ich mich ursprünglich wirklich gefreut habe sie zu lesen. 
Ich werde nun einige Dinge auflisten, die ich getan habe, um meine Leseflaute zu überwinden und wieder den gewohnten Spaß am Lesen zu haben. 

1. Hörbücher
Die erste "Maßnahme" die ich ergriffen habe war, dass ich, statt der üblichen Musik, auch zwischendurch Hörbücher gehört habe. Dies ist meiner Erfahrung nach etwas leichter unterzubringen, als das klassische Lesen, da auch nebenher bei unliebsamen Tätigkeiten, bei mir vor allem Putzen oder generell Hausarbeit, ein Hörbuch gehört werden kann. Das hat bei mir bewirkt, dass ich wieder ein wenig in die Buchwelt eingetaucht bin von der ich mich so sehr entfernt hatte.

2. Netflix/TV/Computerspiele reduzieren
Mir ist nach einiger Zeit aufgefallen, dass ich den Großteil meiner Zeit, die ich Zuhause verbringe, also nicht draußen unterwegs bin, an meinem Computer verbringe. Ich habe mir die Mühe gemacht und einmal aufgeschrieben, wie lange ich vor dem Ding sitze und war wirklich schockiert. Teilweise kamen dort über 5 Stunden pro TAG (!!) zusammen, was mir davor gar nicht wirklich bewusst war. Wie viele bin ich von einer Netflix-Folge zur nächsten gesprungen oder hab ein Level nach dem anderen gezockt, ohne zu merken, wie viel Zeit dabei wirklich vergeht. Für Bücher, dachte ich, habe ich keine Zeit, jedoch habe ich dann gemerkt, dass sehr wohl übermäßig viel Zeit da ist, ich diese nur für andere Dinge nutze. Natürlich nutze ich Netflix usw. weiterhin nur in deutlich reduziertem Maß.

3. Klein anfangen
Wirkliche Bücher zu lesen habe ich in kleinen Schritten getan. Ich habe mir angewöhnt Abends vor dem schlafengehen ein paar Seiten zu lesen, satt wie üblich am Smartphone oder Laptop zu kleben, und habe erstmal dünne Bücher und Manga gelesen, satt die dicken Wälzer. Dies hatte zur Folge, dass ich öfter Erfolgserlebnisse hatte, da ich in kurzer Zeit mehr Bücher gelesen habe. Zwar habe ich deutlich weniger gelesen, als ich es jetzt wieder tue, aber es sah nach mehr aus, da ich statt zwei oder drei dicken Büchern fünf dünne im Monat gelesen habe. Dies hatte zur Folge, dass mir Lesen immer mehr Spaß machte und ich nicht nur Abends, sondern auch in meiner Mittagspause bei der Arbeit oder einfach so statt fern zu sehen zu einem Buch gegriffen habe.

4. "BookTube"
Dies ist ein bereich auf YouTube, der sich nur um Bücher, Hörbücher usw. dreht. Ich habe angefangen ein paar "BookTuber" zu abonnieren und deren Videos regelmäßig zu schauen. Der Enthusiasmus mit dem über Bücher geredet wurde ist nach einiger Zeit auch auf mich übergegangen und ich habe große Lust bekommen mich hinzusetzen und ein Buch nach dem anderen zu lesen. Des Weiteren habe ich einige Bücher entdeckt, die dann auch auf meine Leseliste gewandert sind und bei denen ich kaum abwarten konnte sie zu Lesen. 

5. Dieser Blog
Da ich generell ein Mensch bin, der zu Büchern usw. gerne seinen Senf dazu gibt hat mich dieser Blog auch dazu motiviert mehr zu lesen. Mir macht es unglaublich viel Spaß Rezensionen zu schreiben (auch wenn ich bis jetzt noch nicht viele geschrieben habe) und mich somit weiter mit dem Buch und dem Autor zu beschäftigen. Außerdem finde ich es super, dass ich hier einen Überblick haben werde, was ich wann gelesen habe und wie mir die Bücher gefallen haben, um diese in Zukunft vielleicht wieder zu lesen, oder auch nicht, falls ich sie nicht gut fand. Somit wird mir erspart, dass ich ein Buch wieder lese, bei dem ich vergessen habe um was es ging, das mir aber schon beim ersten Mal nicht gefallen hat. 

6. Bücher abbrechen
Bücher abzubrechen fällt mir immer unglaublich schwer, da ich immer hoffe, dass sie mir letztendlich doch gefallen werden. Jedoch ist das für mich persönlich keine gute Angewohnheit, da ich so schnell die Lust am Lesen verliere, also habe ich mir vorgenommen Bücher, die mir nach ca. 60-100 Seiten nicht gefallen nicht weiter zu lesen. So kann ich mich auf ein anderes Buch konzentrieren, das mir dann (hoffentlich ;) ) besser gefällt.

Mittwoch, 9. August 2017

Sag, dass du mich liebst; Hörbuch Rezension

Packend bis zum Schluss

Allgemeine Infos:
Hörbuch: Sag, dass du mich liebst
Autor: Joy Fielding
Genre: Psychothriller
Sprecher: Elisabeth Günther
Verlag: der Hörverlag

Inhalt: 
Die Privatdetektivin Bailey Carpenter wird eines Abends von einem Mann brutal vergewaltigt. Daraufhin plagen sie unsagbare Ängste und Albträume, die sie vollkommen aus ihrem alten Leben werfen. Sie hat die Hoffnung, dass der Mann gefasst wird und sie daraufhin wieder ein normales Leben führen kann.

Rezension: 
Die Rezension möchte ich mit den Punkten beginnen, die mir an dem Buch bzw. dem Hörbuch gut gefallen haben.
Zunächst ist der Thriller wirklich fesselnd erzählt und die psychische Belastung sowie die daraus resultierende Paranoia nach einer Vergewaltigung werden ausführlich dargestellt und dem Leser/Hörer so nahe gebracht, dass man diese sehr gut nachvollziehen kann und sich selbst in die Situation von Bailey versetzen kann.
Des Weiteren gab es gegen Ende eine spannende und für mich sehr überraschende Wendung, die ich nicht weiter Ausführen werde, da ich die Handlung nicht vorweg nehmen möchte. Jedoch kam sie sehr unerwartet, war aber auch nicht unlogisch oder erzwungen, sondern passte in die restliche Handlung.
Der letze positive Aspekt ist, dass die Charaktere gut ausgearbeitet sind und es keinen gab, der mir nicht gefallen hat. Wie in jedem Buch gibt es Sympathieträger sowie Charaktere, die einem sehr unsympathisch sind. Dies kann sich jedoch hier im Laufe des Buches verändern. Am besten gefiel mir Jade, die Nichte der Protagonistin, da diese etwas Humor und Verrücktheit in die Geschichte brachte.

Jedoch gab es auch bei diesem Buch einen Punkt, der mir weniger gefallen hat.
Das Hörbuch hatte an einigen Stellen ein paar Längen und die Protagonistin wiederholte viele Tätigkeiten, die jeweils wieder ausführlich beschrieben wurden. Jedoch passt dies zu dem langsamen Prozess den Bailey durchlief um wieder eine psychische Stabilität zu erlangen, somit störten mich die Längen weniger.

Fazit:
Ein wirklich spannendes und interessantes Hörbuch, das jedoch nichts für schwache Nerven ist, da das Thema Vergewaltigung und psychische Instabilität nichts für jedermann ist. Mir lief es auch teilweise kalt den Rücken herunter, was ich persönlich jedoch sehr gerne in einem Buch finde. Alles in Allem hat dieses Hörbuch nun einen Platz unter meinen Favoriten und ich werde es nach einigen Jahren vermutlich noch einmal hören.
Bewertung:




Quellen:
Cover: https://service.randomhouse.de/Presse/Hoerbuch-Download/Sag-dass-du-mich-liebst-Psychothriller/Joy-Fielding/pr475766.rhd?mid=5&showpdf=false&per=3890#tabbox


Donnerstag, 3. August 2017

Yamada-kun & the 7 Witches Rezension

Ein wirklich gelungener Manga

Allgemeine Infos:
Manga: Yamada-kun & the 7 Witches
Mangaka: Miki Yoshikawa
Genre: Comedy
Anzahl der Bände: (stand August 2017): 17
Verlag: Carlsen Manga

Inhalt: 
Durch einen Unfall küsst der Problemschüler Ryu Yamada, dessen Schulnoten zu Wünschen übrig lassen, die Schulbeste Urara Shiraishi. Daraufhin befinden sie sich in dem Körper des jeweils anderen wieder, was zu einigen lustigen Begebenheiten, aber auch Problemen führt.

Rezension: 
Zunächst möchte ich die Aspekte beschreiben, die mir positiv aufgefallen sind.
Zum einen fand ich die Idee sehr interessant und obwohl Körpertausch ein Thema ist, welches schon oft in Büchern, Filmen, etc. behandelt wurde fand ich die Umsetzung auch sehr gelungen. Teilweise musste ich laut auflachen, wenn Ryu in dem Körper Uraras steckte, was auch dem guten Zeichenstil zu verdanken war. Hier war auffällig, dass sich der Mangaka viel Mühe gegeben hat es auch zeichnerisch darzustellen, wenn sich die beiden in dem jeweils anderen Körper befanden. Als Beispiel kann ich nennen, dass Ryu seinen maskulinen Gang beibehält, was einen wirklich zum schmunzeln bringt.
Auch in anderen Aspekten hat mir der Zeichenstil gut gefallen, da Personen, sowie auch Hintergründe mit einigen Details ausgestattet waren, was mich persönlich immer positiv anspricht.

Wie in allen Manga und Büchern gab es hier jedoch auch Aspekte, die mir weniger gut gefallen haben.
Das Thema Körpertausch zwischen Junge und Mädchen lässt schon vermuten lässt, gibt es hier relativ viel Fan-Service, indem gerade Urara öfter leicht bekleidet dargestellt wird. Das kam, wie gesagt nicht überraschend, sondern war durchaus zu erwarten und ich habe mich nicht sonderlich davon stören lassen.
Ein weiterer negativer Punkt war, dass die Charaktere schon sehr klischeehaft sind. Wir haben hier den typischen Schulrowdy mit schlechten Noten, den die Schule absolut nicht interessiert, der auf die klassische Streberin trifft, die nur Lernen im Kopf hat und mit ihren Mitschülern nicht gut klar kommt. Dazu reiht sich dann noch der allseits beliebte und umschwärmte Schulsprecher, der auf den ersten Blick durch und durch perfekt scheint. Jedoch waren auch klischeehafte Charaktere keine Überraschung.

Fazit:
Mir hat der Manga sehr gut gefallen. Er ist kurzweilig und unterhaltsam und brachte mich des öfteren zum Schmunzeln, oder sogar zum lauten auflachen. Ich werde auf jeden Fall auch die folgenden Bände lesen und hoffe, dass diese mir genau so gut gefallen werden.  
Bewertung:


Quellen:
Cover: https://www.carlsen.de/taschenbuch/yamada-kun-and-the-seven-witches-1/47746
Infos zur Verwendung des Covers: https://www.carlsen.de/blogger
Allgemeine Infos: https://www.carlsen.de/taschenbuch/yamada-kun-and-the-seven-witches-1/47746