Freitag, 5. Juli 2019

Zwei in Solo; Rezension (Vorableseexemplar)

Ende leider enttäuschend

Allgemeine Informationen:

Buch: Zwei in Solo
Autor: Elja Janus
Verlag: FeuerWerke
Medium: e-Book
Rezensionsexemplar von: vorablesen.de

Inhalt:

Sophie trifft eines Abends ihren ehemaligen Schüler Milo, der sie aus einer verzwickten Situation rettet. Daraufhin gehen sie gemeinsam zu Sophie nach Hause und es entwickelt sich langsam eine Liebesbeziehung zwischen den Beiden. 

Rezension:

Zunächst befasse ich mich mit den Punkten, die mir gut gefallen haben. 
Als erstes ist mir der flüssige und schnelllebige Schreibstil der Autorin aufgefallen. Das Buch ist nie langweilig und fesselt sehr beim Lesen, sodass die 300 Seiten wie im Fluge vergehen. 
Auch Sophie und Milo als Pärchen haben mir sehr gut gefallen. Zwar ist es eine sehr unkonventionelle Verbindung, da Sophie eine ehemalige Lehrerin Milos ist, aber das Buch geht mit dieser Prämisse sehr gut um. Beide haben ihre Fehler und Milo ist nicht nur der typische Bad Boy, sondern hat auch seine romantische Ader. Im Gegensatz dazu steht die anscheinend perfekte Sophie, deren Charakter im Laufe der Geschichte immer mehr Tiefe bekommt, da auch ihre Makel und Fehler aufgedeckt werden. 
Ebenfalls positiv ist, meiner Meinung nach, dass die Autorin aus beiden Perspektiven schreibt, da dies sehr gut zu Liebesromanen passt. Sehr liebenswert war, dass sich Sophie und Milo teilweise die gleichen Sorgen gemacht haben, den anderen zu verärgern. Das führte dazu, dass man als Leser das Gefühl hatte mitten in der Geschichte zu stehen. 

Leider gab es einige Dinge, die mir nicht gefallen haben. 
Ich habe bereits erwähnt, dass Milo durch seine Romantik nicht ganz der Bad Boy ist. Leider ist sein Charakter und die Geschichte um ihn sehr Klischeehaft und sein Verhalten ist oft sehr nervig und kindisch. Es wird sehr oft ein bestimmter Handlungsstrang wiederholt, den ich ohne zu spoilern leider nicht ausführen kann. Nach einiger Zeit wurde es etwas lästig immer das gleiche, nur anders verpackt, zu lesen. 
Generell ist das Buch sehr klischeebelastet, was bei Liebesromanen jedoch häufig der Fall ist und mich nicht extrem gestört hat. 
Was mich jedoch sehr enttäuscht hat und auch der Grund für nur 3 Sterne ist, war das Ende. Leider war dieses komplett voraussehbar und wirkte sehr an den Haaren herbei gezogen und konstruiert. Leider hat das dazu geführt, dass die Beziehung zwischen Milo und Sophie einen lächerlichen Beigeschmack bekommen hat. Deshalb musste ich meiner Bewertung noch einen extra Stern abziehen. 


Fazit:
Ein schöner Liebesroman, der mich Anfangs super unterhalten hat, jedoch leider ein lächerliches Ende hat.

Montag, 25. März 2019

Vaticanum; Rezension

Fast unmöglich zu Lesen.

Allgemeine Informationen:

Buch: Vaticanum
Verlag: luzar publishing
Medium: e-Book
Rezensionsexemplar von: vorablesen.de

Inhalt:
In Vaticanum geht es darum, dass der Papst von Islamisten entführt wird und der Geschichtsprofessor Thomas Norona hilft bei den Ermittlungen um den Papst zu retten. Dabei lässt der Autor einige Skandale der Kirche mit einfließen. 

Rezension:
 
Zuerst möchte ich beschreiben, was mir gut gefallen hat. 
Zum einen wirken die realen Ereignisse sehr gut recherchiert und es war Anfangs sehr interessant über die Skandale der Kirche und des Vatikans zu lesen. 
Des Weiteren wurde nicht die Religion an sich in den Dreck gezogen, sondern nur das Verhalten der Kirche. Zum Beispiel wurden christliche Statuen beschrieben und die Kunst dahinter gewürdigt, das fand ich sehr positiv. 

Leider waren das bereits die einzigen Punkte die mir an diesem Buch gefallen haben, der Rest war leider absolut nicht mein Fall. 
Als erstes ist mir der Schreibstil negativ aufgefallen. Der Autor tendiert dazu viele Sachen zu wiederholen und unnötig lang auszuführen. Dadurch wirkt das Buch stark in die Länge gezogen und wird langweilig. Auch der Handlungsaufbau wird sehr oft wiederholt. z.B wird ein neuer Skandal aufgedeckt, daraufhin reagieren die involvierten Personen geschockt und der Skandal wird bewertet. Dieses Muster wiederholt sich bei jedem einzelnen aufgedeckten Fauxpas und ist nach einiger Zeit absolut nervig. 
Um beim Thema Skandale zu bleiben: Am Anfang der Rezension habe ich erwähnt, dass es zu Anfang sehr spannend war, jedoch häufen sich diese sehr stark und gefühlt die Hälfte des Buches besteht daraus. Irgendwann wird es dadurch sehr langweilig und durch den sich wiederholenden Schreibstil wird das Ganze noch schlimmer. Nach einiger Zeit konnte ich diese Abschnitte nicht mehr lesen, weil sie mich unglaublich langweilten und nicht zu einem Thriller passten. Es wirkte so, als ob der Autor eine Liste mit Skandalen vor sich hätte und zwanghaft versuchte diese in eine Geschichte zu verpacken. Leider war die Umsetzung sehr mangelhaft und es führte dazu, dass einfach nur Ereignisse aneinander gereiht wurden, die unlogisch miteinander verknüpft wurden um irgendwie in die Geschichte zu passen. Auch dass die Ermittler sich trotz Zeitdruck für die Rettung des Papstes in diesen Dingen verlieren und so viel Zeit dafür aufwenden ist unglaublich unrealistisch und unpassend. Sowas erwarte ich nicht von einem Thriller und es hätte in einem anderen Setting besser gepasst. 
Die Polizei in diesem Buch war unglaublich unfähig und hat nicht nachvollziehbar gehandelt, leider kann ich keine Beispiele nennen ohne zu spoilern. Am Meisten hat mich der Inspektor genervt, der mit seinem ständigen gefluche einfach vulgär und unprofessionell wirkte! 
Auch der Protagonist gefiel mir überhaupt nicht. Er war in allen Dingen perfekt und kam aus gefährlichen Situationen mit sehr an den Haaren herbei gezogenen Tricks heraus. Thomas bediente das Klischee des perfekten Protagonisten, der absolut unbesiegbar ist und der aus allem wieder heraus kommt. 
Die Wendung des Buches war schlichtweg furchtbar und lächerlich! Sie hat mich so enttäuscht und aufgeregt, dass ich danach das Buch nur noch quergelesen habe. Das Ende war nicht viel besser und war genau so schrecklich. 

Fazit:
Vaticanum gehört zu den schlechtesten Büchern, die ich bisher gelesen habe! Ich entschuldige mich für die zerreisende Rezension aber mir gefiel dieses Buch gar nicht und es war einfach fürchterlich!

Freitag, 8. März 2019

Kürzlich gelesen (Januar und Februar)

Lange wurde hier kein Lesemonat mehr gepostet, was zum einen daran lag, dass ich nicht sehr viel gelesen habe. Auch für den Februar hätte es sich nicht gelohnt einen extra Blogartikel zu schreiben, da ich mich auf meine Prüfungen vorbereiten musste und nicht wirklich zum Lesen kam.
Also hier die Bücher die ich im Januar und Februar gelesen habe:

Januar:

 

Souleater 2\Atsushi Okubo: 

Da es zu einer Reihe gehört und es mir immer schwer fällt über einzelne Bände aus Reihen zu rezensieren halte ich das hier sehr kurz:
+der Zeichenstil gefällt mir sehr gut
+die Charaktere sind alle sehr ausgereift und jeder hat seine eigene Persönlichkeit. Besonders Death the Kid gefällt mir sehr gut, da er sich durch seine Neurosen immer selbst im Weg steht und dies sehr viel Humor in den Manga bringt.

-mir persönlich gab es etwas zu viel Fanservice

Wertung:






 
Der Skorpion\Lisa Jackson: 

Dieses Buch hat mir leider gar nicht gefallen und ich habe es nach ca. der Hälfte abgebrochen.

+es wurde auch aus der Perspektive des Mörders geschrieben, was mir persönlich immer sehr gut gefällt.
+der Anfang war wirklich spannend und man wurde sofort in das Geschehen gezogen.

-Mir wurde in dem Buch zu viel um den heißen Brei herumgeredet bzw. geschrieben. Schon das zweite Kapitel war komplett uninteressant und beschäftigte sich nur mit den persönlichen Problemen der Protagonistin. Sowas gehört meiner Meinung nach nicht in einen Thriller und sorgt dafür, dass das Buch gestreckt wirkt.
-Als ich mir ein paar Rezensionen auf Goodreads durchgelesen habe, um herauszufinden, ob das Buch nochmal spannender wird habe ich erfahren, dass der Großteil der Geschichte erst in den Folgebänden aufgelöst wird. Das erklärt warum das Buch so langsam und zäh war, da man die Story in einen viel kürzeren Einzelband packen könnte.

Wertung:
Abgebrochen 
 
NSA - Nationales Sicherheits-Amt\Andreas Eschbach
 
ausführliche Rezension:
https://bookloverjulia.blogspot.com/2019/01/nsa-nationales-sicherheits-amt-rezension.html 
 
Wertung:

 
 
 
Elfenkrone\Holly Black
 
An dieses Buch hatte ich sehr hohe erwartungen, da die meisten Rezensionen sehr gut ausgefallen sind. Anfangs wurden diese auch erfüllt, aber das Buch konnte mich nicht zu hundert Prozent überzeugen. 
 
+Es werden, bis auf Elfen, auch andere Fabelwesen erwähnt und kurz beschrieben. z.B Phukas und Wechselbälger. Dies sorgt dafür, dass eine schöne Fantasy-Welt aufgebaut wird. 
+Die Protagonistin ist sehr sympathisch, da sie nicht unfehlbar ist und ihrer Persönlichkeit treu bleibt. Sie ist sehr unüberlegt und spontan und behält diese Charakterzüge bei. Ihre Zwillingsschwester bildet dazu den Gegenpart, da sie sehr vorsichtig und ernst scheint. 
+Elfenkrone ist ein schnelllebiges Buch, das mich im Großen und Ganzen gut unterhalten hat.
 
+\- einige Handlungsstränge sind sehr voraussehbar, ein anderer jedoch hat mich sehr überrascht. Leider kann ich nicht näher darauf eingehen, da ich sonst spoilern müsste. 
 
-Ab ca. der Mitte des Buches baut es leider sehr stark ab. Die Zeitsprünge häufen sich und die Handlungen der Charaktere werden schwer nachvollziehbar und wirken überspitzt. 
-Liebesdreieck...mehr muss ich dazu glaube ich nicht sagen.
 
Wertung:

 

 
Die Vernichteten\Ursula Poznanski\Eleria-Trilogie 3

Wie bei Souleater werde ich die beschreibung kurz halten, da es sich um den letzten Band einer Trilogie handelt. 

+schönes, passendes Ende
+interessante und ausfühlich charakterisierte Personen.

-Liebesdreieck, das aber verziehen werden kann, da dieses Buch schon etwas älter ist und damals dieser Handlungsstrang nicht so "ausgelutscht" war. 

Wertung: 
 




So wie Kupfer und Gold\Jane Nickerson

ausführliche Rezension: 
https://bookloverjulia.blogspot.com/2019/01/so-wie-kupfer-und-gold-rezension.html

Wertung: 




Februar: 

Doors X - Dämmerung\Markus Heiz 

Auch hier handelt es sich um einen Band, der mit anderen zusammenhängt. Diese Bücher haben alle den gleichen Anfang und lassen den Leser entscheiden, wie sie die Handlung vorantreiben möchten, jenachdem welches Buch sie lesen. 

+super Konzept mit verschiedenen Türen, die die Handlung jeweils anders verlaufen lassen. 
+jedes Buch deckt die Hintergrundgeschichten anderer Protagonisten auf, dadurch wird es nicht langweilig.
+vielschichtige Charaktere, die alle positive sowie negative Seiten haben. 
+die Enden verändern sich je nach gewählter Tür. Die Schicksale der Personen verlaufen jedes Mal anders, dadurch wird die Spannung aufrecht erhalten. 

-speziell in diesem Band wurde mir die Handlungswelt zu wenig beschrieben. Die Protagonisten befinden sich in der Zukunft und ich hätte mir gewünscht, dass diese ausführlicher beschrieben wird. 

Wertung: 
    



The Elements of Computing Systems: Building a Modern Computer from first Principles\Noam Nissan

Dieses Buch habe ich als Vorbereitung auf eine Prüfung an der Uni gelesen.

+Der Stoff wird mit viel Humor rüber gebracht, dadurch wirkt das Thema nicht so trocken.
+obwohl es auf Englisch ist, sind die Erklärungen sehr gut nachvollziehbar und sie waren sehr gut als Vorbereitung.
+viele Grafiken, Tabellen und Zeichnungen.

Wertung:


Dienstag, 26. Februar 2019

19 für 2019

Meine Lesechallenge für 2019:

Im Jahr 2019 möchte ich mir zur Aufgabe stellen 19 Bücher zu einem bestimmten Genre, zu einem speziellen Thema oder von einem Autor zu lesen. Dafür habe ich mir 7 "Überkategorien" ausgedacht zu denen ich eine bestimmte Anzahl an Büchern lesen möchte. 

1. Sachbücher
Anzahl der Bücher: 3
Ein Sachbuch hat mich auf die Idee gebracht mir diese Aufgabe zu stellen. Für eine Prüfung in der Uni habe ich ein Sachbuch gelesen und daraufhin dachte ich, dass ich öfter einmal Bücher lesen könnte um etwas zu lernen und nicht nur zur Unterhaltung.

2. Lovestorys
Anzahl der Bücher: 3
Ein Genre aus dem ich (aus schlechten Erfahrungen heraus) selten bis nie ein Buch lese. Jedoch höre ich immer wieder, dass andere Blogger oder meine Freunde von Liebesromanen schwärmen und ich möchte dieses Jahr einige lesen um eventuell auch gefallen daran zu finden.

3. Reihen beenden 
Anzahl der Reihen: 3
Leider bin ich eine Person, die oft Buchreihen anfängt und sie dann so lange vor sich hin schiebt, bis ich vergessen habe worum es ging. Daraus folgt, dass ich entweder alle Bücher der Reihe noch einmal lesen muss, oder die Reihe erst gar nicht beende. Deshalb möchte ich in nächster Zeit so viele Reihen wie möglich beenden. Mein Mindestziel sind dabei 3 Reihen.

4. Klassiker
Anzahl der Bücher: 2
Auch ein Genre aus dem ich viel zu wenig lese und das doch (laut Gerüchten) einige gute Bücher bereit hält. Ich bin gespannt!

5. historische Romane
Anzahl der Bücher: 2
Aus diesem Genre habe ich früher einige Bücher gelesen, jedoch habe ich in letzer Zeit kaum noch historische Romane gelesen. Deshalb möchte ich dieses Jahr mindestens zwei lesen.

6. Fantasy
Anzahl der Bücher: 4
In letzer Zeit habe ich Fantasy Romane sehr gerne gelesen und sie gehören zu meinen Lieblingsgenres. Es gibt so viele Fantasy Romane die ich noch lesen möchte, was der Grund dafür ist, dass diese Kategorie die meisten Bücher beinhaltet.

7. Bücher von Stephen King 
Anzahl der Bücher: 2
Ich hab lange überlegt, was ich zu dieser Kategorie schreibe, aber ehrlich gesagt: Mir gingen die Ideen aus und Stephen King ist nun mal mein Lieblingsautor, also cheate ich hier ein wenig. ;-)

Donnerstag, 17. Januar 2019

So wie Kupfer und Gold; Rezension

Gute Idee, Durchwachsene Umsetzung

Allgemeine Informationen:
Buch: So wie Kupfer und Gold
Autor: Jane Nickerson
Verlag: Cbj
Medium: Buch 

Inhalt:
In dieser Adaption des Märchens Blaubart geht es um Sophia, deren Eltern beide verstorben sind und die daraufhin von ihrem Patenonkel Monseur Bernard aufgenommen wird. Bei ihm lebt sie nun in einem luxuriösen Anwesen in Mississippi, wo sie ein neues Leben mit ihrem attraktiven Patenonkel, der wie sich schnell zeigt auch seine dunklen Seiten hat.

Rezension:
Wie in jeder Rezension beginne ich mit den Aspekten, die mir an dem Buch positiv aufgefallen sind.
Die Wahl der Themen gefiel mir sehr. Unter anderem wurde das Thema Sklaverei in Amerika und die damit verbundene Brutalität im Buch beschrieben. Dies geschah zwar etwas abgeschwächt, was in einem Jugendbuch jedoch sehr angemessen ist, da ich übertriebene Gewalt in Jugendbüchern eher kritisch betrachte.
In gewisser Weise wurde auch das Stockholm-Syndrom thematisiert, da Sophia von ihrem Onkel in gewisser Weise von der Außenwelt abgeschottet wird, jedoch trotzdem mit ihm sympathisiert. Mehr kann ich hier jedoch, ohne zu spoilern, nicht ins Detail gehen.
Auch die Vorlage des Märchens Blaubart wurde gut eingebunden. M. Bernard passte perfekt in die Rolle, da er gleichzeitig als sympathisch und gut aussehend, jedoch auch als launisch und düster beschrieben wurde. Dieser düstere Stil wurde auch auf sein Anwesen übertragen, sodass man als Leser immer eine gothic-ähnliche Scene vor Augen hatte, was sehr gut zur Thematik des Buches passt.
Die zweite Hälfte des Buches hat mir auch sehr gefallen jedoch...

... war die erste Hälfte des Buches nicht sehr spannend und interessant, was mich zu meinem ersten negativen Punkt dieses Buches bringt. Ich verstehe, dass die Isolation Sophias ein großer Teil der Handlung ist, jedoch wandert sie oft ziellos durch das Anwesen, ohne dass die Handlung großartig vorangetrieben wird. Es werden zwar Ereignisse, wie ein Gottesdienst etc., beschrieben, jedoch waren diese meist banal und langweilig. Dadurch, dass nur ab und an etwas für die Story relevantes passiert sind die ersten 150 Seiten sehr langatmig und wirken gestreckt.
Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, was bei Jugendbüchern oft der Fall ist, jedoch passt dieser teilweise nicht zu der Zeit in der die Handlung stattfindet. Zum Beispiel benutzte Sophia einmal in einem inneren Monolog den Ausdruck "und so", der im Jahre 1855 sicher nicht verwendet wurde. Dies holte mich von der Geschichte leider wieder in die Realität zurück und war auch leider kein ein Einzelfall.

Fazit:
Im großen und ganzen war dieses Buch in Ordnung und hat mich stellenweise gut unterhalten. Leider muss man sich erst durch die ersten Seiten kämpfen, damit die Geschichte fahrt aufnimmt. 

Bewertung:


Quellen:
Infos zur Cover Nutzunghttps://www.randomhouse.de/FAQ/aid65375.rhd#content
Link zum Buch: https://www.randomhouse.de/ebook/So-wie-Kupfer-und-Gold/Jane-Nickerson/cbj-Jugendbuecher/e431318.rhd

Sonntag, 6. Januar 2019

NSA-Nationales Sicherheits-Amt; Rezension

Überraschend und innovativ

Allgemeine Informationen:

Buch: NSA-Nationales Sicherheits-Amt
Autor: Andreas Eschbach
Verlag: Lübbe
Medium: Hörbuch

Inhalt:
Der Roman befasst sich mit dem zweiten Weltkrieg, jedoch unter der Voraussetzung, dass die Analytical Engine gebaut wurde und somit Computer, Mobiltelefone und das Internet vorhanden sind. 
Die Programmiererin Helene arbeitet im NSA, dem nationalen Sicherheits-Amt, und entwickelt dort Programme, um die Bürger Deutschlands zu überwachen. Nach dem diese ihr Privatleben in Gefahr bringen regen sich in ihr jedoch Zweifel. 

Rezension:
Zu aller erst möchte ich erwähnen, was mich überhaupt dazu bewogen hat dieses Buch zu lesen. Ich selbst interessiere mich stark für Geschichte und studiere Informatik, was beides in diesem Buch seinen Platz findet. Jedes mal wenn Helene über ihre Programme spricht und z.B ein Komma vergessen hat (was durchaus einer der häufigsten Fehler beim Programmieren ist) musste ich schmunzeln. Auch die Erwähnung der geschichtlichen Hintergründe der analytical Engine und der ersten Programmiererin Ada Lovelace ließen mein Nerd-Herz höher schlagen. Sehr charmant war auch, dass Eschbach auch die korrekte Zeitlinie betrachtet hat, indem er den Geschichtsstudenten Artuhr in den Roman eingebunden hat, der eine Studienarbeit darüber geschrieben hat, was wäre, wenn der erste Computer nicht fertiggestellt wäre. Sein Gespräch mit Helene über diese Annahme war sehr unterhaltsam!
Die Grundidee, dass dieser erste Computer doch fertig gestellt wurde ist in diesem Buch sehr gelungen ausgearbeitet und irgendwann findet man es nicht mehr seltsam, wenn Menschen in der Nazi-Zeit ihr Handy zücken und sich gegenseitig Nachrichten schreiben oder in ein Forum posten. Es wurde auch sehr realistisch aufgezeigt, inwiefern das Nazi-Regime diese Entwicklung für ihre Propaganda und auch für die totale Überwachung der Menschen ausnutzt.
Des Weiteren mochte ich die Charaktere des Buches sehr. Sie waren sehr realistisch dargestellt und nicht in gut und böse aufgeteilt. Helene, die meist gute Absichten verfolgt, war nicht unfehlbar und hatte auch ihre schlechten Seiten. Im Gegensatz dazu steht ihr Kollege Lettke, den ich absolut nicht leiden konnte, was jedoch vom Autor beabsichtigt war. Jedoch gab es auch bei diesem einige Momente in denen ich regelrecht Mitleid mit ihm hatte. Eine solche Darstellung von Charakteren gefällt mir immer sehr gut, da sie dem Roman sehr viel realistischer macht, da auch im echten Leben jeder seine guten und seine schlechten Seiten hat.
Auch das Ende hat mich vollends überzeugt und mich letztendlich dazu bewegt dieses Buch in meine Favoriten aufzunehmen. Viel möchte ich nicht verraten, um nicht zu spoilern, aber es hat sehr gut zum Rest des Romans gepasst und ein anderes hätte mir vermutlich das ganze Buch verdorben. Es lässt einen nicht mehr los und passt perfekt zu der eher bedrückten Stimmung des Romans.

Leider muss ich jedoch einigen Menschen davon abraten dieses Buch zu lesen, da sexueller Missbrauch und auch Vergewaltigung sehr explizit beschrieben werden und dies bei Betroffenen einen Trigger darstellen könnte.

Fazit:
NSA ist ein wirkliches Highlight und ich empfehle es jedem, der sich für Geschichte oder Computer interessiert. Die totale Überwachung und die Grausamkeit des Nazi-Regimes wurden sehr gut miteinander verbunden und hat mich wirklich komplett überzeugt. Eine absolute Leseempfehlung!

Bewertung:

Quellen:
Infos zur Cover Nutzunghttps://www.luebbe.com/de/presse/blogger-relations/startseite
Link zum Buch: https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/buecher/sonstige-belletristik/nsa-nationales-sicherheits-amt/id_5802102

Sonntag, 15. April 2018

Meine Lieblingsbücher

Eine Liste meiner aktuellen Lieblinge 


Der Herr der Ringe:
Eine Buchreihe, die mir wirklich sehr ans Herz gewachsen ist. Ich habe damals angefangen "Der Hobbit" als Hörbuch zu hören und habe mich dann entschlossen, den ersten Herr der Ringe Band zu lesen. Mir hat es unglaublich viel Spaß gemacht in die Welt von Mittelerde einzutauchen und Frodo mit seinen Gefährten auf ihrer Reise zu begleiten. Momentan lese ich den zweiten Band und bin wieder vollends begeistert.

Die Teerose:
Ein wirklich schöner historischer Roman mit einer starken Protagonistin, den ich ich als Hörbuch genossen habe. Es spielt in London ende des 19. Jahrhunderts und geht um ein 17 Jähriges Mädchen namens Fiona, das davon träumt ihren eigenen Laden zu eröffnen und somit der Armut zu entfliehen. Mir hat es Spaß gemacht Fiona bei ihrer Entwicklung zu begleiten und zuszusehen, wie sie auch noch so schwierige Situationen meistert. 

Erebos: 
Erebos ist mein absolutes Lieblings-Jugendbuch, das ich schon mehrmals gelesen habe. In dem Buch ist ein Videospiel im Umlauf, dass die Spieler in eine World of Warcraft ähnliche Spielwelt eintauchen lässt. Diese dürfen jedoch niemals über dieses Spiel sprechen oder beim Spielen beobachtet werden, des Weiteren haben sie nur eine Chance es zu spielen, das heißt wenn sie sterben können sie es nicht mehr starten. Der Protagonist Nick verfällt zunächst dem Spiel, merkt aber schnell, dass einiges nicht mit rechten Dingen zugeht. Dieses Buch fesselt mich jedes mal aufs Neue. Ursula Poznanski hat einen wirklich tollen Schreibstil, der einen vollkommen in das Buch eintauchen lässt und es unglaublich spannend macht. 

Honigtot: 
Dieses Buch habe ich erst neulich beendet, es hat mich aber vollends überzeugt. Es spielt in Deutschland zu Zeiten von Hitlers Machtergreifung bis hin zum Ende des zweiten Weltkriegs. Dabei werden die Machenschaften der Nazis ungeschönt und gut recherchiert beschrieben und gleichzeitig verfolgt man die Geschichte einer Familie deren Schicksal durch einen Nazi-General geprägt wird. Honigtot hat mich wirklich begeistert, da es eine spannende Geschichte liefert, jedoch nicht zimperlich mit Details umgeht. Stellenweise musste ich das Lesen kurz pausieren, um über das Gelesene nachzudenken, oder Personen zu recherchieren, die in diesem Buch vorkommen. Ein historischer Roman der mich zum Nachdenken gebracht hat und dadurch zu meinen Favoriten zählt.

Momo:
Ein Klassiker, den glaube ich jeder kennt und den ich deshalb wohl nicht zusammenfassen muss. Dieses Buch habe ich schon als Kind sehr gerne gelesen und ich greife immer wieder darauf zurück wenn ich etwas über das eigenartige Mädchen und die gemeinen grauen Herren lesen möchte. Momo erinnert mich jedes Mal daran, wie wertvoll unsere Zeit ist und dass es sehr wichtig ist sie sinnvoll zu nutzen.

Qualityland:
Ein relativ neues Buch das vor allem durch seinen Witz überzeugt. In Qualityland geht es um eine Zukunft in der alles optimiert wurde. Ein Programm sucht einen den besten Partner aus, in jedem Restaurant gibt es das beste Essen und Menschen werden in Level eingeteilt, die sich durch eine gute Arbeit, gutes Aussehen etc. verbessern. Es ist ein wirklich sehr gesellschaftskritisches Buch, das aber durch unglaublich viel Witz nicht belehrend wirkt. Mich hat es komplett überzeugt.

Shining: 
Das erste Stephen King Buch, das ich gelesen habe und das meine King-Sucht zu verantworten hat. Eine Familie zieht über Winter in ein Hotel in dem es nicht mit rechten Dingen zugeht. Nach und nach spitzt sich die Lage zu und es entwickelt sich eine überaus gefährliche Situation. Das Buch spart nicht mit grausamen Details und Stephen King bekommt es wieder einmal hin den Alltag in Horror zu verwandeln und mir einige schlaflose Nächte zu verschaffen.